© RHENUS · Referenzraum
Renatus-Rhenus von Felshaken
Viele Menschen suchen heute mehr als nur nach besseren Ergebnissen.
Sie wollen bewusster werden und suchen nach Klarheit.
Nach mehr Gesundheit, Regeneration und Beweglichkeit. Nach Sicherheit und Frieden. Nach stimmigen Beziehungen und wirklichem gegenseitigem Verstehen und Verständnis. Nach einer Kommunikation, in der nicht dauerhaft aneinander vorbeigeredet, vorbeigeschaut oder vorbeigefühlt wird.
Sie suchen nach Klarheit darüber, was in ihnen selbst, zwischen Menschen und innerhalb der Zusammenhänge geschieht, in denen sie leben.
Diese Suche betrifft das Private ebenso wie das Öffentliche: Beziehungen und Familien, Kommunikation und Zusammenarbeit, Bildung und Entwicklung, Gesellschaft und Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft, Sport, Technik, Technologie, Vernetzung und die Hervorbringung von Produkten und Lösungen.
Menschen suchen nach Entwicklungen, die nicht nur kurzfristig funktionieren, sondern tragfähig, nachhaltig und von hoher Qualität sind.
Sie wollen besser erkennen, verstehen und unterscheiden, was tatsächlich gegeben ist und wodurch etwas hervorgebracht wird.
Gleichzeitig kann eine Möglichkeit außerhalb des eigenen bisherigen Bezugsraums liegen, die für eine weitergehende Klärung bedeutsam werden kann:
Dabei kann sichtbar werden, was bisher als Wahrheit vermittelt und als solche übernommen wurde, ohne dass damit bereits feststeht, ob und in welchem Umfang diese Sichtweise den gesamten Zusammenhang erfasst.
Denn diese Möglichkeit betrifft nicht nur einzelne Informationen. Sie kann den eigenen bisherigen Referenzrahmen berühren und damit die Frage aufwerfen, worauf das eigene Verstehen, die eigenen Gewissheiten sowie bisherige Projekte und Entscheidungen überhaupt aufgebaut wurden.
Genau hier beginnt die Frage nach dem eigenen Ausgangspunkt.
Denn bevor ein Mensch etwas erkennen, unterscheiden, entscheiden oder verändern kann, muss zunächst überhaupt wahrnehmbar werden, was gegeben ist.
Mit der Wahrnehmung von Zusammenhängen und der zunehmenden Lesbarkeit von Struktur erweitert sich auch das, was bewusst erkannt, selektiert und verarbeitet werden kann.
Aus der Verarbeitung dessen, was innerhalb dieses Zusammenhangs wahrgenommen und erkannt wird, geht im normalfall Eigenstand hervor.
Eigenstand ist nicht der Ausgangspunkt.
Er entsteht aus Bewusstsein, Wahrnehmung,
Erkenntnis und Verarbeitung.
Und er ist die Voraussetzung dafür,
das eigene Leben bewusst und wahrhaftig
aus sich selbst heraus zu führen –
statt es überwiegend aus Fremdkonditionierungen,
übernommenen Vorgaben und bestehenden Erwartungen
zu reproduzieren.
Eigenstand bedeutet hier nicht Abgrenzung von anderen oder Rückzug in sich selbst.
Er bezeichnet die Möglichkeit, aus dem eigenen Zusammenhang heraus wahrzunehmen, zu unterscheiden und zu erkennen, statt ausschließlich aus übernommenen Vorgaben, Erwartungen oder bestehenden Deutungen zu handeln.
Erst dort kann überprüfbar werden, was tatsächlich gegeben ist, was übernommen wurde und was möglicherweise nur deshalb als Wirklichkeit erscheint, weil es bisher keinen erweiterten Raum bekam.
Aus einem solchen Eigenstand heraus kann sich auch unmittelbar verändern, wie Menschen miteinander kommunizieren, in Beziehungen treten und sie gestalten, wie sie forschen und wirtschaften, was und wie sie neu entwickeln, wie sie miteinander arbeiten und im Sport miteinander trainieren sowie wie sie weiterführende gesellschaftliche Zusammenhänge betrachten.
Der Eigenstand ist deshalb kein isolierter persönlicher Bereich.
Er ist der Ausgangspunkt dafür, wie ein Mensch in Beziehung tritt, Zusammenhänge erkennt und innerhalb der Welt handelt und hervorbringt.
An dieser Stelle beginnt der RHENUS-Referenzraum, da wo bestehende Bezugsräume die Grenzen ihrer eigenen Klärungsmöglichkeiten erreichen.
RHENUS eröffnet den Zugang zu einem erweiterten Bezugsraum.
Innerhalb dieses Bezugsraums können Gegebenheiten, Beziehungen, Strukturen und Hervorbringungsbedingungen in einem größeren Zusammenhang hervortreten.
Dadurch können nicht nur bisherige Erscheinungen und Ergebnisse, sondern auch die Voraussetzungen, Grenzen und Bezugsstrukturen, innerhalb derer sie hervorgebracht wurden, selbst in den Fokus treten.
Was bleibt möglicherweise außerhalb des eigenen Betrachtungs- und Wahrnehmungsraumes?
Warum werden häufig die sichtbaren Wirkungen erkannt, während die Gegebenheiten, Beziehungen und Hervorbringungsbedingungen, aus denen sie hervorgehen, außerhalb der Sichtung bleibt?
Warum verändern sich oft die Erklärungen, während die zugrunde liegenden Konstellationen nahezu unverändert bleiben und geschweige denn die Vor-Konstellationen überhaupt in Betracht kommen?
Was würde sich verändern, wenn nicht länger nur Erscheinungen und Ergebnisse, sondern ihre Gegebenheiten, Beziehungen und Hervorbringungsbedingungen zum Ausgangspunkt der Betrachtung und Handlung werden?
Genau dafür ist diese Präsenz geschöpft worden.
Der RHENUS-Referenzraum.
Er eröffnet die Möglichkeit,
auch das in das eigene Bewusstsein einzubeziehen,
was bisher außerhalb der Grenzen
des eigenen Sicht-, Wahrnehmungs-
und Handlungsraums lag.
Was bisher keinen Platz innerhalb des eigenen Bezugsraums hatte,
kann dadurch wieder zugänglich werden,
statt weiterhin auf die physische Ebene verdrängt
und vom eigenen Körper getragen zu werden.
Die reproduzierte Grenze und Die Öffnung des Bewusstseins
Wie eine übernommene Unmöglichkeit zum eigenen Referenzpunkt wird
Die Grenze dessen, was bisher für möglich gehalten wurde, ist nicht zwangsläufig die Grenze dessen, was grundsätzlich möglich ist.
Was geschieht, wenn einem Menschen von Beginn an vermittelt wird:
- „Das geht nicht.“ „Das kannst du nicht.“
- „Das kann man nicht ändern.“
- „So ist der Mensch eben.“
- „Der Körper kann das nicht.“
- „Das funktioniert nicht, das haben wir schon ausprobiert.“
- „Das ist wissenschaftlich nicht möglich.“
- „Das kann technisch nicht funktionieren.“
- „Das kann man nicht verstehen.“
- „Das kann niemand.“
- „Das lässt sich wirtschaftlich nicht umsetzen.“
- „Das ist wissenschaftlich nicht möglich.“ „Die Wissenschaft sagt was anderes."
- „Dafür gibt es keinen Nachweis.“
- und Vieles mehr...
Solche Aussage können übernommen werden. Sie können zum Referenzpunkt werden, von dem aus Wirklichkeit betrachtet, Möglichkeiten eingeordnet und Handlungen vollzogen werden.
Was ursprünglich als Aussage übernommen wurde, kann dadurch zu einer eigenen Begrenzungsstruktur werden, und zwar unbewusst.
Der entscheidende Punkt liegt dabei nicht allein in der Grenze selbst. Entscheidend ist, was geschieht, wenn diese Grenze nicht mehr als eine Annahme erkennbar ist, sondern den gesamten Zusammenhang unbemerkt organisiert.
Auch wenn diese Grenze bemerkt wird und man in der Folge versucht, die übernommenen Aussagen und Strukturen mental zu überschreiben, bleibt die strukturelle Setzung davon meist unberührt. Sie wirkt tiefer, als dass eine einzelne mentale Gegen-Setzung den bestehenden Zusammenhang verändern könnte. Hier bedarf es einer grundsätzlich weiterführenden Bewusstseins-, Struktur- und Handhabungserweiterung.
Zur gesamten Abhandlung: "Die reproduzierte Grenze & Öffnung des Bewusstseins"Die strukturelle und funktionale Weiterführung
Die strukturelle und funktionale Weiterführung zeigt, weshalb herkömmliche Betrachtungsweisen an ihre Grenzen gelangen und wodurch sich der RHENUS-Referenzraum von ihnen unterscheidet.
Zur gesamten Abhandlung: "Die strukturelle und funktionale Weiterführung"Zugänge, Kontakt & Weiterführungen
Der RHENUS-Referenzraum eröffnet unterschiedliche Möglichkeiten der Anbindung und Kontaktaufnahme. Welche Form geeignet ist, richtet sich nach der jeweiligen Gegebenheit und dem Anliegen selbst.
Der organisatorische Zugang erfolgt ausschließlich nach den Richtlinien der Ordnung (AHb).
Er umfasst die Anbindung an den RHENUS-Referenzraum, den Zugang zur Referenz-Bibliothek sowie die direkte Kontaktaufnahme.
Ergibt sich daraus ein tragfähiger und gemeinsamer Ausgangspunkt, kann eine weiterführende Zusammenarbeit in unterschiedlichen Bereichen erfolgen, die in einer gesonderten Vereinbarung festgehalten wird.
Zugänge, Kontakt & Weiterführungen