© RHENUS · Referenzraum
Renatus-Rhenus von Felshaken

Kontakt

Je nach eigener Gegebenheit bestehen unterschiedliche Möglichkeiten mit dem Referenzraum in Verbindung zu treten und durch sich selbst weiterführen zu lassen.

Warum Ihr Weg heute leichter werden kann

Bevor Sie sich für eine Anbindung an den Referenzraum oder eine Kontaktaufnahme entscheiden, kann es hilfreich sein zu verstehen, warum dieser Weg heute andere Voraussetzungen besitzt als noch vor 15 Jahren.

Der Klärungs-, Rückanbindungs- und Integrationsweg, auf dem der Referenzraum aufbaut, ist für mich keine theoretische Konstruktion. Er entstand aus einem über viele Jahre praktisch vollzogenen Prozess. Die Strukturen, Wirkmechanismen und rekursiven Zusammenhänge wurden nicht erdacht, sondern durchlaufen, geprüft, korrigiert und integriert.

Wer heute diesen Weg beginnt, besitzt dadurch einen entscheidenden Vorteil. Nicht deshalb, weil ihm die Entwicklung abgenommen wird, sondern weil die strukturelle Vorarbeit bereits geleistet wurde.

Die notwendige Komplexität musste einmal vollständig durchdrungen werden. Viele Sackgassen, Umwege und Fehlzuordnungen konnten dadurch bereits geklärt werden. Dadurch verkürzt sich für andere nicht nur der Weg, sondern auch seine Orientierungslosigkeit und Fehlannahmen.

Warum konnte dieser Weg überhaupt entstehen?

Weil die dafür notwendigen Gegebenheiten vorhanden waren. Nicht als Leistung im üblichen Sinn, sondern als Anlage, die ihren Vollzug verlangte.

Manche Entwicklungen müssen zunächst von einzelnen Menschen vollständig durchlaufen werden, bevor sie für andere überhaupt als gangbarer Weg sichtbar werden.

Dieses Phänomen lässt sich auch in anderen Bereichen beobachten. Als Roger Bannister 1954 erstmals die Meile in weniger als vier Minuten lief, galt diese Grenze zuvor über viele Jahre als praktisch unerreichbar.

Innerhalb weniger Monate gelang dasselbe mehreren weiteren Läufern. Nicht weil sich die menschliche Physiologie plötzlich verändert hatte, sondern weil eine bis dahin bestehende Grenze praktisch überwunden worden war.

Ähnlich verhält es sich mit strukturellen Entwicklungsprozessen.

Sobald ein Weg tatsächlich vollzogen wurde, verändert sich der Bezugsraum für diejenigen, die ihn nachfolgend gehen.

Die Gegebenheiten bleiben dieselben – doch Orientierung, Einordnung und Vollzug werden erheblich zugänglicher.

Dabei befinden sich Menschen an sehr unterschiedlichen Punkten ihres Entwicklungsweges.

  • Manche beginnen erst mit Klärung, Rückanbindung, Defragmentierung oder Integration.
  • Andere befinden sich bereits mitten in diesen Prozessen.
  • Wieder andere haben wesentliche Integrationsschritte bereits vollzogen und stehen an der Schwelle zur strukturellen Transformation.

Und an dieser Stelle werden der Vollzug, Regeneration und die rekursive Gegebenheits-Mechanik zunehmend zu einer tragfähigen Einheit.

Der Referenzraum setzt an keinem bestimmten Entwicklungsstand an.

Er schafft einen Bezug, innerhalb dessen die jeweils vorhandenen Gegebenheiten lesbar werden. Dadurch kann er – unabhängig vom Ausgangspunkt – als struktureller Katalysator wirken: nicht indem er Entwicklung ersetzt, sondern indem er

  • Rückanbindung ermöglicht,
  • Klärung anschiebt und beschleunigt,
  • Orientierung wiederherstellt,
  • Integration erleichtert,
  • Regeneration vollzieht und
  • strukturelle Neujustierung umsetzt.

Erwachen allein genügt dabei nicht

Häufig wird von einer neuen Zeit oder einer neuen Welt gesprochen. Doch bevor etwas Neues tragfähig entstehen kann, muss zunächst die bisherige Ordnung verstanden werden. Genau an dieser Stelle endet der Weg vieler Menschen. Selbst diejenigen, die sich als „erwacht“ verstehen, verwechseln häufig das Erwachen mit dem bereits vollzogenen Wandel.

Erwachen bedeutet zunächst nur, nicht mehr zu schlafen.

  • Darauf folgt die Klärung des eigenen Standes: zu erkennen, wo man sich tatsächlich befindet.
  • Erst daraus entsteht Orientierung und die Klarheit darüber, wohin der Weg führen soll.
  • Dann folgen das Aufstehen und das stabile Stehen.
  • Erst danach beginnt der bewusste Vollzug des eigenen Weges.
  • Und erst auf diesem Weg zeigt sich, was tatsächlich trägt.

Wer jedoch ein Ziel erreichen möchte, muss zunächst wissen, wo er sich tatsächlich befindet. Erst daraus entstehen Richtung, Bezug, geeignete Mittel, tragfähige Techniken und die Fähigkeit, den eigenen Weg nicht nur zu kennen, sondern ihn auch zu vollziehen.

Der Referenzraum endet nicht mit der Orientierung. Er wirkt auch im Vollzug und ermöglicht fortlaufende Klärung, Rückanbindung und strukturelle Nachjustierung, damit der eigene Weg dauerhaft an den tatsächlichen Gegebenheiten ausgerichtet bleibt.

Nachfolgend stehen drei Möglichkeiten (+ Weiterführung) bereit, um mit dem Referenzraum Kontakt aufzunehmen.

1. Anbindung an den Referenzraum

Die Anbindung bildet die grundlegende strukturelle Kopplung an den Referenzraum. Sie erfolgt über eine bewusst gesetzte materielle und/oder finanzielle Zuwendung, deren Höhe selbst bestimmt wird.

Bereits aus dieser Anbindung können Rückkopplungen, Klärungen und strukturelle Nachjustierungen entstehen.

Die Höhe der Zuwendung wird eigenständig bestimmt.

Anbindung an den Referenzraum

2. Zugang zur Referenz-Bibliothek

Die Referenz-Bibliothek bildet den Vertiefungsraum des Referenzraums. Sie dient der eigenständigen Auseinandersetzung mit den bereitgestellten Inhalten.

Der Zugang setzt eine organisatorische Freischaltung voraus.

Die Bibliotheks-Zuwendung beträgt 1450,- Euro(nen).

Bibliotheks-Zugang veranlassen

3. Freischaltung der direkten Kontaktaufnahme

Die direkte Kontaktaufnahme dient ausschließlich der organisatorischen Freischaltung einer unmittelbaren Kommunikation per E-Mail mit dem Herausgeber.

Sie ermöglicht die Übermittlung eines eigenen Anliegens. Der weitere Austausch beschränkt sich in der Regel auf eine bis maximal drei Antworten und begründet weder einen Anspruch auf eine weiterführende Kommunikation noch auf eine Zusammenarbeit oder sonstige Leistungen.

Die Erst-Kontakt-Zuwendung beträgt 2.450,- €.

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4. Weiterführende Zusammenarbeit

Ergibt sich aus der direkten Kontaktaufnahme eine gemeinsame Grundlage, kann daraus eine weiterführende Zusammenarbeit entstehen.

Diese erfolgt ausschließlich auf Grundlage einer gesonderten Vereinbarung. Gegenstand, Umfang, Dauer, Vergütung sowie die organisatorischen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden hierfür eigenständig festgelegt.

Ob eine solche Zusammenarbeit zustande kommt, richtet sich nach der jeweiligen Gegebenheit sowie dem entsprechenden Anliegen.

Da sämtliche physischen, emotionalen, mentalen, zwischenmenschlichen, organisatorischen, funktionalen und strukturellen Erscheinungen auf zugrunde liegenden Gegebenheiten beruhen, können grundsätzlich sehr unterschiedliche Anliegen innerhalb des Referenzraums betrachtet, eingeordnet und – sofern die jeweiligen Voraussetzungen gegeben sind – einer strukturellen Klärung und Nachjustierung zugeführt werden.

Ordnung (AHb)

Die Allgemeinen Handelsbedingungen (AHb) bilden die organisatorische Grundlage sämtlicher Zugänge zum Referenzraum. Sie beschreiben die Voraussetzungen, Abläufe und organisatorischen Zusammenhänge der Anbindung, des Bibliotheks-Zugangs sowie der direkten Kontaktaufnahme.

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